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Was ist die Aktion "Sieben türme will ich sehen"?

„Sieben Türme will ich sehen“ ist eine Spendenaktion des Ev.-Luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg und wird seit 2011 in Kooperation mit den vier Kirchengemeinden der Lübecker Innenstadt durchgeführt. Der Dom, St. Marien, St. Petri, St. Aegidien und St. Jakobi – diese fünf historischen Innenstadtkirchen mit ihren sieben Kirchtürmen prägen die weithin sichtbare Stadtsilhouette schon seit Jahrhunderten.

Durch das Einwerben von Spenden sollen die historischen Innenstadtkirchen, ohne die Lübeck nicht seit 1987 den Status als UNESCO Welterbe inne hätte, und die unter dem Einfluss von Wind, Regen und Frost leiden, erhalten werden. Schätzungen ergaben, dass eine Million Euro pro Jahr aufgewendet werden müssen, um die Schäden zu reparieren. Verständlich, bei Mauerwerken und Gewölben, die teilweise bis zu 800 Jahre alt sind.

Schirmherr Jan Lindenau:

„Die sieben Türme bilden das Entrée der Stadt. Jeder, der hineinkommt, sieht sie als erstes“, sagte Schirmherr Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, als er Anfang Dezember 2018 Schirmherr von „Sieben Türme will ich sehen“ wurde. „Ich bin in Lübeck geboren und quasi mit den Türmen aufgewachsen. Ich bin in den St.-Marien-Kindergarten gegangen, in St. Marien getauft worden – wie auch mein Sohn – und habe hier geheiratet. Natürlich bin ich allen Innenstadtkirchen verbunden, ihre Türme prägen die Gesamtsilhouette der Stadt. Und wenn die Stadt schon kein Geld für den Erhalt der sieben Türme geben kann, so kann ich mich doch dafür einsetzen, die Spendenkampagne in die Öffentlichkeit zu tragen“.
 
Als Schirmherr hat Jan Lindenau viele Ideen, von denen erste schon umgesetzt wurden. So sammelte er auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt Spenden und setzte sich an die Kasse eines Supermarktes für den Erhalt der sieben Türme. „Wer mich kennt weiß, dass mir die Ideen selten ausgehen. Ich bin mir sicher, dass die Lübeckerinnen und Lübecker das Geld für die Sanierung der sieben Türme aufbringen werden. Das, was die Hansestädter schaffen wollen, schaffen sie auch. Und noch viel mehr“.